Bücher sind Rudelwesen
Einfach in der Haltung, sind sie auch für Anfänger geeignet.
Gesund ist ihr Konsum an der frischen Luft, bei schlechtem Wetter gerne indoor, wobei auf ausreichende Beleuchtung zu achten ist.
Das Lesen von Büchern ist selbst in großen Mengen in jedem Alter unbedenklich. Fragen Sie in Ihrer Buchhandlung oder andere Leserinnen.
Platzsparend sind Bücher in Regalen unterzubringen. Die Batteriehaltung ist gesetzlich erlaubt und für diese schützenswerte Gattung sinnvoll. Empfohlen wird, die Druckexemplare regelmäßig zu entnehmen, durchzublättern und zu lesen, um Herz, Hirn und Verstand frisch zu belüften.
Lest, liebt und lacht!
First Dog Johnny
Eine Auffangstation in der türkischen Ägäisregion, ein Leben im Nirgendwo zwischen ein paar hundert Fellnasen, das wünscht man keinem Hund. Als Welpe war Johnny über den Zaun entsorgt und mit gebrochenem Beinchen von lieben Mitarbeitern aufgepäppelt worden. Ich so: Nur im Internet gucken, nicht adoptieren. Warum ich unter den unzähligen Hunden ausgerechnet Johnny sah? Ich muss nicht alles verstehen. Die Türkei gehört nicht zur EU, das machte die Vermittlung und Ausreise lang und zäh. Eines schönen Septembertages 2020 stand ich mit glänzenden Augen am Münchner Flughafen und nahm ein zitterndes Bündel entgegen. Außer Shelter kannte er nichts von der Welt und ist vor Angst fast gestorben. Heute macht er auf dicke Hose. Was? Ja, ein Rüde, wieso?
Der große (841 m) und kleine (805 m) Barmstein sind die Hausberge von Hallein. Noch heute erzählen die Alten die Sage, die sich um die Entstehung rankt.
Die Kluft zwischen den beiden Erhebungen soll nämlich ein Werk des Teufels sein. Als die Berghöhe noch gerade war, lag der böse Bub einmal quer darauf und ließ sich die Sonne auf den Pelz brennen. Dabei blinzelte er in das schöne Salzachtal und grübelte, was er den Menschen Böses antun könnte.
Plötzlich vernahm der Teufel die Litanei einer Prozession, die im Tal vorbeizog und dann roch er auch noch Weihrauch. Worst-Case-Szenario für den Diabolo. Seine Wut war grenzenlos! Dunkle Wolken verfinsterten den Himmel und ein schreckliches Geheul und Gekratze war zu hören. Der Teufel hatte in seinem Zorn begonnen, an der Wand zu scharren und das Felsgestein polterte ins Tal bis zur Salzach. Er wütete so lange, bis die heutige Kluft entstand, die beide Gipfel trennt. Was für eine schaurige Geschichte!